Medizinische Lügen: Glauben Sie nicht alles was man Ihnen erzählt
Als Kind wurde Ihnen bereits Angst eingejagt wenn es um das Kauen auf Bleistiften ging oder Sie mal wieder zu viele weiße Flecken auf den Nägeln hatten. Doch wir decken die verbreitetsten medizinischen Mythen auf.
Bleivergiftung durch den Bleistift
Falsch. In den Schreibminen kam der giftige Stoff Blei niemals zum Einsatz. Grafit sorgt bei den Bleistiften für die schwarze Färbung. Dieser kristalline Kohlenstoff birgt weder für Kinder noch für erwachsene Gefahren.
Bei Nasenbluten den Kopf in den Nacken legen
Ganz im Gegenteil: Kippen Sie den Kopf am besten nach vorne. So läuft das Blut schneller ab und wird nicht verschluckt. Das Blut nämlich läuft nur zurück. Die Blutung wird im Regelfall ganz von alleine gestillt.
Zahnbeläge gehen im Alter nicht mehr weg
Im Zuge des natürlichen Alterungsprozesses stimmt es zwar, dass unser weißer Zahnschmelz dünner wird und das darunter liegende gelbe Zahnbein nun deutlicher durchscheint. Das aber hat nichts mit Zahnbelag zu tun. Es ist ganz natürlich. Trotzdem sollten Sie Ihre Zähne immer gründlich reinigen.
Weiße Punkte auf den Nägeln bedeuten Kalziummangel
Falsch! Weiße Flecken auf den Nägeln sind völlig harmlos. Sie deuten auf eine Verletzung der Nagelplatte hin. Es kommt vor, dass sich die Struktur der Hornschuppen lockert und so kleine Luftbläschen eindringen. Mit Kalziummangel haben die Flecken aber nichts zu tun!
Wunden heilen an der frischen Luft schneller
Zwar trocknen die Wunden an der frischen Luft schneller, der dicke Schorf aber braucht länger um abzuheilen. Wenn die Wunde unter einem Pflaster feucht bleibt, verheilt sie daher schneller.